Das Wichtigste in Kürze
- Partner
- Krüll Volvo
- HSV-Herren
- Partnerschaft seit 2025 · vorzeitig verlängert
- HSV-Frauen
- Partner ab Saison 2026/27
- Ausrichtung
- Langfristige, ganzheitliche Zusammenarbeit
- Aktivierungen
- Gemeinsame Events und Fanaktionen
Personen, Vereine und Zusammenhänge
Was bestätigt ist – und was noch offen bleibt
Bestätigt
- Krüll Volvo ist seit 2025 Exklusivpartner der HSV-Herren.
- Die Exklusiv- und Mobilitätspartnerschaft mit den Herren wird vorzeitig verlängert.
- Ab der Saison 2026/27 unterstützt Krüll Volvo zusätzlich langfristig die HSV-Frauen.
- Nachhaltige Mobilität und lokales Engagement sollen auch rund um die Frauenmannschaft sichtbar werden.
- Gemeinsame Events und Fanaktionen sind Bestandteil der erweiterten Zusammenarbeit.
- HSV-Vorstand Eric Huwer verweist auf die positive Entwicklung und die hohen Zuschauerzahlen der HSV-Frauen.
- Vassilios Lambrinakos ist Geschäftsführer von Krüll Volvo.
- Johannes Haupt begleitet die Partnerschaft als Executive Director Team HSV bei SPORTFIVE.
Noch offen
- Eine konkrete Vertragslaufzeit wurde öffentlich nicht genannt.
- Finanzielle Konditionen der erweiterten Partnerschaft wurden nicht veröffentlicht.
- Welche einzelnen Events und Fanaktionen in der Saison 2026/27 umgesetzt werden, wurde noch nicht im Detail bekanntgegeben.
Krüll Volvo baut das HSV-Engagement deutlich aus
Der Hamburger SV erweitert eine bestehende Partnerschaft auf einen weiteren wichtigen Bereich des Vereins. Krüll Volvo unterstützt ab der Saison 2026/27 auch die HSV-Frauen. Gleichzeitig wird die bereits seit 2025 bestehende Exklusiv- und Mobilitätspartnerschaft mit der Herrenmannschaft vorzeitig verlängert. Damit geht es nicht um eine einzelne Werbemaßnahme, sondern um eine langfristig angelegte Zusammenarbeit, die künftig beide Profibereiche des HSV einbezieht.
Von den Herren jetzt auch zu den HSV-Frauen
Krüll Volvo gehört seit 2025 zum Partnernetzwerk der HSV-Herren. Nun wird das Engagement bewusst breiter aufgestellt. Nach Angaben des HSV sollen nachhaltige Mobilität und lokales Engagement künftig auch rund um die Frauenmannschaft sichtbar werden. Geplant sind gemeinsame Events und Fanaktionen. Welche einzelnen Maßnahmen dahinterstehen, wurde noch nicht konkretisiert. Eine genaue Vertragslaufzeit und finanzielle Details veröffentlichten die Beteiligten ebenfalls nicht.
Warum dieser Schritt gerade jetzt gut zum HSV passt
Die Erweiterung kommt in einer Phase, in der die HSV-Frauen sportlich und in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich an Bedeutung gewonnen haben. Nach der Rückkehr in die Bundesliga gelang in der Saison 2025/26 der Klassenerhalt. Gleichzeitig entwickelte sich das Volksparkstadion zu einer echten Bühne für die Frauenmannschaft. Beim Saisonfinale gegen den FC Bayern München kamen 17.637 Zuschauer, so viele wie zuvor noch nie bei einem Bundesliga-Heimspiel der HSV-Frauen. Insgesamt verzeichnete der HSV in der vergangenen Bundesliga-Saison 90.138 Zuschauer bei den Heimspielen seiner Frauen und belegte damit deutschlandweit Rang zwei.
Starke Zuschauerzahlen machen die Frauen auch für Partner interessanter
Genau dieser Punkt ist aus meiner Sicht wichtig. Sponsoring im Frauenfußball funktioniert langfristig nur dann wirklich gut, wenn Unternehmen nicht einfach ein Logo platzieren, sondern eine Entwicklung erkennen und mittragen. Beim HSV ist diese Entwicklung inzwischen sehr konkret messbar. Die Frauen spielen im Volksparkstadion, haben sich sportlich in der Bundesliga behauptet und eine eigene Zuschauerschaft aufgebaut. Für Unternehmen entsteht dadurch eine Plattform, die deutlich mehr ist als ein Zusatz zum Engagement bei den Herren.
Eric Huwer sieht verlässliche Partner als wichtigen Baustein
HSV-Vorstand Eric Huwer stellt bei der Verlängerung vor allem die Verbindung zwischen der Entwicklung des Frauenfußballs und langfristigen Partnerschaften heraus. Die steigenden Zuschauerzahlen zeigen aus Sicht des Vereins, welchen Stellenwert die Mannschaft inzwischen erreicht hat. Genau deshalb sollen starke Partner die weitere Entwicklung begleiten. Für den HSV ist das auch wirtschaftlich wichtig, denn professioneller Frauenfußball benötigt dauerhaft belastbare Strukturen und Einnahmen, die nicht allein vom Spielbetrieb abhängen.
Krüll Volvo will den HSV ganzheitlich begleiten
Vassilios Lambrinakos, Geschäftsführer von Krüll Volvo, beschreibt die Ausweitung als bewussten Schritt hin zu einer ganzheitlichen Unterstützung des Vereins. Das Unternehmen verbindet sein Engagement mit der eigenen Hamburger Verwurzelung und möchte die Entwicklung des Frauenfußballs aktiv mittragen. Johannes Haupt, Executive Director Team HSV bei SPORTFIVE, bewertet die Erweiterung ebenfalls als Signal für die Entwicklung des gesamten Clubs und für die wachsende Attraktivität des Frauenfußballs als Partnerplattform.
Für mich ist vor allem die Richtung entscheidend
Ich finde den Schritt richtig, weil der HSV damit etwas fortsetzt, was in den vergangenen Monaten immer deutlicher geworden ist: Die Frauenmannschaft wird nicht als Randthema behandelt. Spiele im Volksparkstadion, steigende Zuschauerzahlen, neue Partner und eine zunehmende wirtschaftliche Einbindung gehören zusammen. Natürlich entscheidet eine neue Partnerschaft allein noch nichts über die sportliche Zukunft. Aber sie verbessert die Voraussetzungen, auf denen diese Zukunft aufgebaut werden kann.
Die Partnerschaft muss jetzt mit Leben gefüllt werden
Spannend wird deshalb weniger sein, wie die Partnerschaft auf dem Papier bezeichnet wird. Entscheidend ist, was Fans und Mannschaft davon tatsächlich sehen. Gemeinsame Events und Fanaktionen sind angekündigt. Wenn daraus konkrete Angebote rund um Heimspiele, Mobilität oder Begegnungen mit der Mannschaft entstehen, kann die Zusammenarbeit einen echten Mehrwert bekommen. Genau daran sollte sich ein Sponsoring aus Fan-Sicht am Ende messen lassen.
Quellen
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Hamburger SV: Partnerschaft nimmt Fahrt auf: Krüll Volvo unterstützt HSV-Frauen · 25.08.2026 Offizielle Vereinsmeldung · Abgerufen am 26.08.2026
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Hamburger SV: HSV-Frauen feiern Bundesliga-Rekord und Platz 2 im Zuschauerranking · 18.05.2026 Offizielle Hintergrundquelle · Abgerufen am 26.08.2026
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