Das Wichtigste in Kürze
- HSV-Rang
- Geteilter Platz 7
- HSV-Hauptpartner
- HanseMerkur
- HSV-Schätzwert
- 8 Mio. Euro pro Saison
- Ligaspitze
- Bayern mit 60 bis 65 Mio. Euro
- Datenstand
- 22. Juli 2026
Personen, Vereine und Zusammenhänge
Was bestätigt ist – und was noch offen bleibt
Bestätigt
- HanseMerkur ist Hauptpartner des Hamburger SV und der Vertrag läuft bis 2028.
- Die Deutsche Telekom, Red Bull und Vodafone bilden im veröffentlichten Ranking die finanzielle Spitzengruppe.
- Der HSV wird mit geschätzten acht Millionen Euro gemeinsam mit Borussia Mönchengladbach auf Rang sieben geführt.
Noch offen
- Die exakten Vertragswerte sind bei den meisten Vereinen nicht offiziell veröffentlicht.
- Boni, Sachleistungen und weitere Werberechte können die tatsächlichen Gesamtwerte verändern.
- Bei Spannbreiten wurde kein künstlicher Einzelwert berechnet.
Der HSV liegt im oberen Drittel der Bundesliga
Mit geschätzten acht Millionen Euro pro Saison landet der Hamburger SV im Ranking gemeinsam mit Borussia Mönchengladbach auf Platz sieben. Für einen Klub, der erst 2025 in die Bundesliga zurückgekehrt ist, ist das ein bemerkenswert starker Wert. HanseMerkur begleitet den HSV bereits seit 2022 als Hauptpartner und hat die Zusammenarbeit vorzeitig bis 2028 verlängert. Die Partnerschaft steht damit nicht nur für kurzfristige Werbewirkung, sondern auch für wirtschaftliche Planungssicherheit.
Bayern, Leipzig und Dortmund spielen finanziell in einer eigenen Liga
An der Spitze klafft eine enorme Lücke. Der FC Bayern München soll von der Deutschen Telekom zwischen 60 und 65 Millionen Euro pro Saison erhalten. RB Leipzig folgt mit geschätzten 35 Millionen Euro von Red Bull, Borussia Dortmund mit rund 30 Millionen Euro von Vodafone. Schon Eintracht Frankfurt auf Rang vier liegt mit bis zu 13 Millionen Euro inklusive Boni deutlich dahinter. Die drei Spitzenklubs vereinen damit einen erheblichen Teil des gesamten Wertes auf sich.
Das vollständige Ranking der 18 Bundesligisten
1. FC Bayern München – Deutsche Telekom – 60 bis 65 Mio. Euro. 2. RB Leipzig – Red Bull – 35 Mio. Euro. 3. Borussia Dortmund – Vodafone – 30 Mio. Euro. 4. Eintracht Frankfurt – Indeed – 13 Mio. Euro inklusive Boni. 5. Bayer 04 Leverkusen – BarmeniaGothaer – 9 Mio. Euro. 6. VfB Stuttgart – LBBW – 8,5 Mio. Euro. 7. Borussia Mönchengladbach – reuter.de – 8 Mio. Euro. 7. Hamburger SV – HanseMerkur – 8 Mio. Euro. 9. SC Freiburg – Lexware – 7 bis 8 Mio. Euro. 10. 1. FC Köln – REWE – 7 Mio. Euro. 10. FC Schalke 04 – BEUMER – 7 Mio. Euro. 10. Werder Bremen – Matthäi – 7 Mio. Euro. 13. TSG Hoffenheim – SAP – 6 Mio. Euro zuzüglich möglicher Boni. 14. 1. FSV Mainz 05 – Kömmerling – 5 Mio. Euro. 15. FC Augsburg – WWK Versicherungen – 4 Mio. Euro. 15. 1. FC Union Berlin – Raisin – 4 Mio. Euro. 17. SV Elversberg – Ursapharm – 3 bis 5 Mio. Euro. 18. SC Paderborn 07 – Hedenkamp – 2,5 Mio. Euro.
Was die acht Millionen für den HSV bedeuten
Der Vergleich zeigt, dass der HSV wirtschaftlich nicht im Bereich eines gewöhnlichen Aufsteigers vermarktet wird. Der Klub liegt vor etablierten Bundesligisten wie Hoffenheim, Mainz, Augsburg und Union Berlin und auf Augenhöhe mit Borussia Mönchengladbach. Selbst Vereine mit regelmäßiger internationaler Teilnahme bewegen sich teilweise nur knapp darüber. Die Reichweite, die Mitgliederzahl, das Volksparkstadion und die bundesweite Strahlkraft machen den HSV für Partner weiterhin besonders attraktiv.
Schalke steigt mit einem starken neuen Vertrag ein
Auch Aufsteiger FC Schalke 04 fällt auf. Der neue Hauptsponsor BEUMER soll in der Bundesliga rund sieben Millionen Euro pro Saison zahlen. In der 2. Liga lag der genannte Wert bei 3,5 Millionen Euro. Damit ordnen sich die Gelsenkirchener direkt gemeinsam mit Köln und Werder auf Rang zehn ein. Das unterstreicht, welchen wirtschaftlichen Wert große Traditionsklubs unabhängig von ihrer jüngeren sportlichen Entwicklung besitzen.
Warum die Zahlen nicht auf den Euro genau vergleichbar sind
Bei fast allen Beträgen handelt es sich um Medienangaben und Schätzungen. Vereine und Unternehmen veröffentlichen die exakten Konditionen ihrer Verträge gewöhnlich nicht. Außerdem können Erfolgsboni, Sachleistungen, Stadionwerbung, digitale Rechte, Hospitality-Leistungen oder weitere Partnerschaftsbausteine enthalten sein. Die Rangfolge bietet deshalb einen belastbaren Überblick über die Größenordnungen, ist aber keine geprüfte Bilanz aller tatsächlich geflossenen Zahlungen.
Hamburg bleibt für Unternehmen eine starke Bühne
Der siebte Platz ist aus HSV-Sicht ein positives Signal. Sportlich muss sich der Verein nach dem Klassenerhalt weiter stabilisieren, wirtschaftlich zeigt die Partnerschaft mit HanseMerkur aber bereits Bundesliga-Niveau im oberen Drittel. Der Abstand zu Bayern, Leipzig und Dortmund bleibt gewaltig. Im breiten Mittelfeld der Liga muss sich der HSV bei der Vermarktung jedoch keineswegs verstecken.
Quellen
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kicker: Was die Hauptsponsoren den Bundesligisten zahlen – und wer gewechselt hat · 16.07.2026 Medienbericht und Datengrundlage · Abgerufen am 22.07.2026
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HSV: HSV und HanseMerkur verlängern Hauptpartnerschaft bis 2028 · 26.09.2024 Offizielle Vereinsmeldung · Abgerufen am 22.07.2026
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HanseMerkur: HanseMerkur wird Hauptpartner des HSV · 02.06.2022 Offizielle Unternehmensmeldung · Abgerufen am 22.07.2026
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