Das Wichtigste in Kürze
- Ergebnis
- SC Verl 0:3 Hamburger SV
- Halbzeit
- 0:1
- Tore
- Grønbæk 41., 46. · Lemke 50.
- Wettbewerb
- DFB-Pokal · 1. Runde
- Nächste Runde
- HSV steht in Runde zwei
Personen, Vereine und Zusammenhänge
Was bestätigt ist – und was noch offen bleibt
Bestätigt
- Der HSV gewann am 24. August 2026 mit 3:0 beim SC Verl und zog in die zweite Runde des DFB-Pokals ein.
- Albert Grønbæk erzielte die ersten beiden Hamburger Tore in der 41. und 46. Minute.
- Louis Lemke traf in der 50. Minute zum 3:0.
- Lemke wurde mit 16 Jahren, zehn Monaten und 17 Tagen zum jüngsten Pflichtspiel-Torschützen der HSV-Geschichte.
- Sebastiaan Bornauw erklärte nach dem Spiel, Merlin Polzin habe in der Halbzeit gefordert, mit viel Energie aus der Kabine zu kommen.
- Merlin Polzin hob nach der Partie die Hinweise der Analyse-Abteilung in der Halbzeit hervor.
Noch offen
Zum aktuellen Datenstand sind keine wesentlichen offenen Punkte bekannt.
Verl macht dem HSV das Leben lange schwer
Der HSV steht in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Das 3:0 beim SC Verl sieht auf dem Papier am Ende klar aus, aber genau so einfach war dieser Abend für mich nicht. Gerade in der ersten Halbzeit ist unser HSV nur schwer in die Partie gekommen. Verl war mutig, aggressiv und hat Hamburg früh im Aufbau gestört. Die besseren Aktionen gehörten zunächst sogar den Gastgebern. Sander Tangvik musste zweimal aufmerksam sein, während wir offensiv lange kaum sauber in die gefährlichen Räume gekommen sind.
Grønbæk öffnet kurz vor der Pause die Tür
Dass wir trotzdem mit einer Führung in die Kabine gegangen sind, war enorm wichtig. In der 41. Minute nutzte Albert Grønbæk einen Fehler im Verler Aufbau, kombinierte mit Patson Daka und blieb vor dem Tor cool. Ein Treffer genau zur richtigen Zeit. Bis dahin hatte Verl dem HSV viel abverlangt, aber plötzlich lag der Favorit vorne. Und ich bin mir zu 1887 Prozent sicher: In dieser Halbzeitpause gab es eine klare Ansage.
Merlin Polzins Halbzeit-Ansage war sofort zu sehen
Was nach dem Wiederanpfiff passierte, war für mich der entscheidende Unterschied zu den ersten 45 Minuten. Unser HSV kam aggressiver, fokussierter und viel aktiver gegen den Ball aus der Kabine. Das Pressing griff plötzlich, die Abstände waren besser und Verl bekam deutlich weniger Zeit für den eigenen Aufbau. Dass dieser Eindruck nicht täuscht, zeigte sich auch in den Aussagen nach dem Spiel. Sebastiaan Bornauw erklärte, Merlin Polzin habe in der Pause gefordert, mit viel Energie rauszukommen. Merlin Polzin selbst lobte die klaren Hinweise seiner Analyse-Abteilung. Genau diese Reaktion will ich von einer Mannschaft sehen, wenn eine erste Halbzeit nicht funktioniert.
Grønbæk macht direkt weiter
Keine Minute nach Wiederbeginn setzte Grønbæk das nächste Zeichen. Er zog über links in den Strafraum und traf zum 2:0. Damit war Verl innerhalb weniger Minuten nach der Pause praktisch der Stecker gezogen. Grønbæk war mit seinen beiden Treffern natürlich einer der entscheidenden Spieler dieses Pokalabends. Gerade nach der schwierigen Anfangsphase hat er mit seiner Qualität dafür gesorgt, dass der HSV das Spiel auf seine Seite gezogen hat.
Louis Lemke – darüber freue ich mich ganz besonders
Mein persönlicher Moment des Abends kam aber in der 50. Minute. Nicolai Remberg setzte im Gegenpressing energisch nach, gewann den Ball und steckte auf Louis Lemke durch. Der Junge blieb vor dem Tor ruhig und schob den Ball flach am Torwart vorbei ins Netz. Sein erstes Pflichtspieltor für den HSV. Und was für eines. Mit 16 Jahren, zehn Monaten und 17 Tagen ist Lemke jetzt der jüngste Pflichtspiel-Torschütze in der Geschichte unseres Vereins. Gerade bei einem Spieler aus dem eigenen Nachwuchs freut mich so ein Moment ganz besonders. Er hat sich diese Chance in der Vorbereitung erarbeitet und dann auf dieser Bühne sofort etwas Historisches daraus gemacht.
Das Ergebnis ist klar – die erste Halbzeit bleibt trotzdem wichtig
Nach dem 3:0 war die Partie im Grunde entschieden. Der HSV nahm etwas Tempo heraus, stand kompakt und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Trotzdem würde ich die ersten 40 Minuten nicht einfach unter den Teppich kehren. Genau diese Phase zeigt, was uns in der Bundesliga erwarten kann, wenn der Gegner aggressiv presst und wir nicht sofort saubere Lösungen finden. Positiv ist für mich, dass die Mannschaft innerhalb des Spiels eine Antwort gefunden hat.
So stelle ich mir eine Reaktion vor
Am Ende steht ein 3:0, eine weiße Weste und der Einzug in Runde zwei. Das ist das, was zählen musste. Noch wichtiger war für mich aber die Art, wie der HSV aus der Halbzeit gekommen ist. Mehr Druck gegen den Ball, mehr Konzentration und deutlich mehr Kontrolle. Wenn Merlin Polzin seiner Mannschaft in der Kabine genau diesen Schub geben wollte, dann hat die Ansage gesessen. Und wenn Louis Lemke dann auch noch sein erstes Tor macht und direkt Vereinsgeschichte schreibt, nehme ich diesen Pokalabend sehr gerne mit.
Quellen
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Hamburger SV: 3:0 in Verl – HSV zieht souverän in die zweite Pokalrunde ein · 24.08.2026 Offizieller Spielbericht · Abgerufen am 25.08.2026
-
Hamburger SV: Wir haben einen professionellen Auftritt hingelegt · 24.08.2026 Offizielle Stimmen zum Spiel · Abgerufen am 25.08.2026
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