Das Wichtigste in Kürze
- Name
- Klaus-Michael Kühne
- Alter
- 89 Jahre
- Todestag
- 23. August 2026
- HSV-Verbindung
- Gesellschafter und langjähriger Unterstützer
- Unternehmen
- Kühne+Nagel
- HSV-Erinnerung
- Rückkehr des Namens Volksparkstadion unterstützt
Personen, Vereine und Zusammenhänge
Was bestätigt ist – und was noch offen bleibt
Bestätigt
- Klaus-Michael Kühne starb am 23. August 2026 im Alter von 89 Jahren.
- Seine Kühne Holding ist zweitgrößter Gesellschafter der HSV Fußball AG & Co. KGaA.
- Kühne unterstützte den HSV über viele Jahre finanziell und als leidenschaftlicher Anhänger.
- Er ermöglichte durch den Erwerb der Namensrechte die Rückkehr des Stadionnamens Volksparkstadion.
- Kühne+Nagel bestätigte, dass Klaus-Michael Kühne in der Nacht zu Montag in Schindellegi in der Schweiz gestorben ist.
Noch offen
Zum aktuellen Datenstand sind keine wesentlichen offenen Punkte bekannt.
Der HSV verliert einen langjährigen Wegbegleiter
Der Logistik-Unternehmer starb am 23. August 2026 im Alter von 89 Jahren. Für den Hamburger SV endet damit die lange Verbindung zu einem Mann, der den Verein über viele Jahre begleitet, unterstützt und immer wieder öffentlich beschäftigt hat. Seine Holding ist zweitgrößter Gesellschafter der HSV Fußball AG & Co. KGaA. Bis zuletzt blieb „KMK“, wie ihn viele Wegbegleiter nannten, seinem Herzensverein eng verbunden.
Seine Verbindung zum HSV war mehr als ein Investment
Der langjährige Unterstützer machte nie einen Hehl daraus, dass der HSV für ihn eine Herzensangelegenheit war. Nach der Ausgliederung der Profiabteilung im Jahr 2014 wollte er dem Club finanziell Anschub geben. Sportliche Rückschläge trafen ihn sichtbar, seine deutlichen öffentlichen Aussagen sorgten dabei auch immer wieder für Diskussionen. Gerade daran zeigte sich, wie emotional er den Weg des HSV verfolgte. Auch nach enttäuschenden Jahren blieb sein Interesse am Verein bestehen.
Mit dem Volksparkstadion bleibt eine besondere Erinnerung
Für viele HSV-Fans ist sein Engagement vor allem mit einer Entscheidung verbunden, die bis heute sichtbar ist. Durch den Erwerb der Namensrechte wurde die Rückkehr zum traditionellen Namen Volksparkstadion möglich. Nach Jahren wechselnder Sponsorennamen bekam die Heimstätte des HSV damit wieder den Namen, mit dem Generationen von Fans sie verbinden.
Auch wirtschaftlich hinterlässt er große Spuren
1958 trat der Hamburger Unternehmer in das Familienunternehmen Kühne+Nagel ein und prägte dessen Entwicklung über Jahrzehnte. Er war unter anderem Vorstandsvorsitzender, später Vorsitzender des Verwaltungsrats und seit 2011 Ehrenvorsitzender. Das Unternehmen bestätigte seinen Tod ebenfalls und teilte mit, dass er in Schindellegi in der Schweiz gestorben ist.
Meine persönliche Anteilnahme
Mich macht diese Nachricht traurig. Über seinen Einfluss beim HSV konnte man immer diskutieren, über seine Aussagen und darüber, wie eng ein einzelner Unterstützer mit einem Verein verbunden sein sollte. Was für mich trotzdem bleibt, ist seine außergewöhnliche Verbundenheit zu unserem HSV. Er wollte diesen Verein erfolgreich sehen und hat ihn über viele Jahre begleitet, auch in Zeiten, in denen es sportlich richtig wehgetan hat. Dafür gebührt ihm Respekt. Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Ehefrau, seiner Familie, seinen Freunden und allen Menschen, die ihm nahestanden. Ruhe in Frieden, KMK. Andreas Jantzen, Hamburg1887.de
Quellen
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Hamburger SV: HSV trauert um Klaus-Michael Kühne · 24.08.2026 Offizielle Vereinsmeldung · Abgerufen am 24.08.2026
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Kühne+Nagel: Kuehne+Nagel mourns the loss of Klaus-Michael Kühne · 24.08.2026 Offizielle Unternehmensmeldung · Abgerufen am 24.08.2026
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