Geduld, dann klare Verhältnisse: Der HSV gewinnt 3:0 beim SC Verl
Der HSV zieht beim SC Verl mit einem 3:0 in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Nach einer zähen Anfangsphase trifft Albert Grønbæk vor der Pause. Direkt nach dem Wechsel machen Grønbæk und Louis Lemke die Partie innerhalb weniger Minuten klar.
Verl begann mutig und machte dem HSV das Leben lange unbequem. Hamburg fand zunächst nur selten saubere Wege in die gefährlichen Räume. Erst kurz vor der Pause wurde der Favorit zwingender. Albert Grønbæk nutzte in der 41. Minute die erste wirklich klare Hamburger Phase zum 1:0.
Nach dem Seitenwechsel war die Partie schnell entschieden. Grønbæk traf in der 46. Minute erneut, Louis Lemke legte vier Minuten später das 3:0 nach. Danach kontrollierte der HSV das Spiel, ohne noch unnötig ins Risiko zu gehen.
Für den HSV war das vor allem ein Pflichtsieg mit einer wichtigen Reaktion nach der Pause. Die erste Hälfte zeigte, wie unangenehm ein Pokalspiel beim Drittligisten werden kann. Die Konsequenz nach dem Wiederanpfiff war dann genau das, was man von einem Bundesligisten erwarten darf.
Die entscheidenden Szenen
Albert Grønbæk erzielt das 0:1.
Albert Grønbæk trifft direkt nach der Pause zum 0:2.
Louis Lemke erhöht auf 0:3.
Was bedeutet das für den HSV?
Der HSV erfüllt die Pflicht und steht in Runde zwei. Positiv ist, dass die Mannschaft nach einer schwierigen Anfangsphase nicht hektisch wurde und das Spiel nach dem 1:0 konsequent entschied. Für die Bundesliga bleibt trotzdem genug Arbeit, weil Verl vor der Pause mehrfach gezeigt hat, wie verwundbar Hamburg bei fehlender Kontrolle sein kann.
