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Mehr TV-Millionen für den HSV: Über 40 Millionen Euro in 2026/27

Der HSV kann in der Bundesliga-Saison 2026/27 mit rund 40,05 Millionen Euro aus den nationalen Medienerlösen planen. Damit verbessert sich Hamburg im TV-Geld-Ranking auf Platz 15 und nimmt gut 8,65 Millionen Euro mehr ein als im Vorjahr.

Hamburg1887-Grafik zu den TV-Geldern des HSV in der Bundesliga-Saison 2026/27 mit 40,05 Millionen Euro
Der HSV kann 2026/27 mit rund 40,05 Millionen Euro aus den nationalen Medienerlösen planen. Redaktionelle Illustration · Bildnachweis: Hamburg1887.de · Bildrechte & Nutzung
Schnellüberblick

Das Wichtigste in Kürze

HSV 2026/27
40.050.187 Euro
TV-Geld-Ranking
Platz 15
Vorjahr
rund 31,4 Millionen Euro
Zuwachs
gut 8,65 Millionen Euro
Nationaler Medientopf
rund 1,121 Milliarden Euro pro Saison
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Personen, Vereine und Zusammenhänge

Verein HSV Profifußballmannschaft des Hamburger SV und zentrales Thema von Hamburg1887.de.
Kurz eingeordnet Veröffentlichungsbereit Hamburg1887-Einschätzung: Aktuell bestätigt Die aktuellen Auskehrungswerte für 2026/27 und die Hinweise zur noch nicht endgültigen Saisonabrechnung wurden mit der veröffentlichten TV-Geld-Übersicht abgeglichen.
Aktueller Stand

Was bestätigt ist – und was noch offen bleibt

Bestätigt

  • Der HSV kann für die Saison 2026/27 zunächst mit 40.050.187 Euro aus den nationalen Medienerlösen rechnen.
  • Hamburg liegt damit im Bundesliga-TV-Geld-Ranking auf Platz 15.
  • In der Vorsaison erhielt der HSV als Aufsteiger rund 31,4 Millionen Euro und war damit Schlusslicht.
  • Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr liegt bei gut 8,65 Millionen Euro.
  • Vor dem HSV liegen unter anderem Werder Bremen mit rund 47,6 Millionen Euro und der 1. FC Köln mit rund 47,9 Millionen Euro.
  • Die zunächst ausgewiesenen Beträge entsprechen noch nicht zwingend den exakten Endabrechnungen der Saison.
  • Ein Teil der Verteilung hängt unter anderem von Einsatzzeiten in Deutschland ausgebildeter U23-Spieler sowie vom Fan- und Medieninteresse ab.
  • 50 Prozent der nationalen TV-Erlöse werden gleichmäßig an die Klubs verteilt; sportliche Leistungen vergangener Spielzeiten fließen mit 43 Prozent in den Verteilungsschlüssel ein.

Noch offen

  • Die endgültige Auszahlung kann sich durch saisonabhängige Komponenten noch verändern.
  • Die exakte Endsumme steht deshalb erst nach Abschluss aller Berechnungsfaktoren fest.

Der HSV macht bei den TV-Geldern einen deutlichen Sprung

Der HSV geht finanziell mit einer deutlich besseren Ausgangslage in seine zweite Bundesliga-Saison nach dem Aufstieg. Für 2026/27 kann Hamburg zunächst mit 40.050.187 Euro aus den nationalen Medienerlösen planen. Damit überschreitet der HSV erstmals seit der Rückkehr ins Oberhaus die Marke von 40 Millionen Euro und verbessert sich im bundesweiten TV-Geld-Ranking auf Platz 15.

Gut 8,65 Millionen Euro mehr als im Vorjahr

Der Unterschied zur vergangenen Saison ist beträchtlich. Als Aufsteiger erhielt der HSV rund 31,4 Millionen Euro und lag damit am Ende des Rankings. Jetzt kommen gut 8,65 Millionen Euro hinzu. Für einen Verein, der nach Jahren in der 2. Bundesliga seine wirtschaftliche Basis im Oberhaus wieder aufbauen muss, ist das ein wichtiger Schritt. Acht oder neun Millionen Euro mehr im Etat sind kein Detail. Dieses Geld kann bei Kaderplanung, Infrastruktur und finanzieller Stabilität einen spürbaren Unterschied machen.

Platz 15 zeigt aber auch, wie groß der Abstand noch ist

So erfreulich der Sprung für den HSV ist, die Zahlen zeigen gleichzeitig, wie weit Hamburg von den Spitzenklubs entfernt bleibt. Bayern München kann mit mehr als 92 Millionen Euro rechnen. Borussia Dortmund liegt bei rund 83,7 Millionen Euro, Bayer Leverkusen bei etwa 81,3 Millionen Euro. Direkt vor dem HSV stehen unter anderem Werder Bremen mit rund 47,6 Millionen Euro und der 1. FC Köln mit rund 47,9 Millionen Euro. Selbst auf diese beiden Vereine fehlen also noch mehrere Millionen Euro.

Warum der HSV nicht einfach sofort viel weiter nach oben springen kann

Die TV-Gelder hängen nicht allein davon ab, in welcher Liga ein Verein gerade spielt. Ein großer Teil des Verteilungsschlüssels berücksichtigt die sportlichen Leistungen der vergangenen Jahre. Genau hier trägt der HSV seine lange Zeit in der 2. Bundesliga noch mit sich herum. 43 Prozent der Erlöse werden anhand sportlicher Kriterien aus zurückliegenden Spielzeiten verteilt. 50 Prozent werden gleichmäßig an die Klubs ausgeschüttet. Deshalb reicht ein einzelnes gutes Bundesliga-Jahr nicht aus, um sofort zu den großen Gewinnern zu gehören.

Die 40,05 Millionen Euro sind noch keine endgültige Endabrechnung

Bei der genannten Summe ist eine Einschränkung wichtig. Die Vereine erhalten vor Saisonbeginn eine Übersicht über die erwarteten Auskehrungen. Bis Saisonende können sich einzelne Bestandteile aber noch verändern. Unter anderem wird ein Anteil für die Einsatzzeiten in Deutschland ausgebildeter U23-Spieler erst nach Saisonende berechnet. Auch das Fan- und Medieninteresse fließt in die spätere Bewertung ein. Die 40.050.187 Euro sind deshalb eine sehr konkrete Planungsgröße, aber noch nicht zwingend der letzte Euro, der am Ende tatsächlich auf dem HSV-Konto landet.

Für den HSV wird Bundesliga-Kontinuität finanziell immer wertvoller

Für mich steckt in diesen Zahlen eine klare Botschaft. Der Klassenerhalt ist für den HSV nicht nur sportlich entscheidend. Jedes weitere Jahr in der Bundesliga verbessert auch die wirtschaftliche Position. Gute Platzierungen wandern nach und nach stärker in die Mehrjahreswertungen ein, die alten Zweitliga-Spielzeiten verlieren an Gewicht und die TV-Einnahmen können weiter steigen. Genau deshalb ist eine dauerhafte Etablierung in der Bundesliga so wichtig.

Mehr Geld bedeutet trotzdem keinen Freifahrtschein

40 Millionen Euro klingen gewaltig, dürfen aber nicht mit frei verfügbarem Transferbudget verwechselt werden. Von den Medienerlösen müssen zahlreiche Bereiche des Profibetriebs finanziert werden. Gleichzeitig arbeiten viele Konkurrenten mit deutlich höheren Einnahmen. Der HSV bekommt also mehr Luft, aber keinen finanziellen Freifahrtschein. Umso wichtiger ist es, dass zusätzliches Geld gezielt eingesetzt wird und der Verein nicht sofort versucht, jeden neuen Euro wieder auszugeben.

Der Weg zurück nach oben beginnt genau mit solchen Schritten

Vom Schlusslicht auf Platz 15 klingt zunächst nicht spektakulär. Wirtschaftlich ist es aber ein Fortschritt, der zeigt, was ein weiteres Bundesliga-Jahr bewirken kann. Der HSV muss sich seine frühere finanzielle Stellung im deutschen Fußball Stück für Stück zurückerarbeiten. Das funktioniert nicht über einen Sommer, sondern über sportliche Stabilität. Gelingt die, werden auch die TV-Einnahmen in den kommenden Jahren automatisch interessanter.

Andreas Jantzen Autor von Hamburg 1887 und HSV Fantalk VaterSohn
Autor

Geschrieben von Andreas Jantzen

Autor · Redaktion Hamburg 1887 · HSV Fantalk VaterSohn

Andreas Jantzen ist HSV-Fan seit seiner Kindheit und ordnet Themen unabhängig, faktenorientiert und nah an der Community des HSV Fantalk VaterSohn ein.

Geprüft von: Redaktion Hamburg 1887 Redaktionell aktiv seit: 2019 Aktualisiert: 26.08.2026
Nachweise

Quellen

  1. Hamburger Morgenpost: HSV nicht mehr Schlusslicht! So viel TV-Millionen kassieren die Bundesliga-Klubs · 26.08.2026 Aktuelle Medienerlös-Übersicht · Abgerufen am 26.08.2026

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