Das Wichtigste in Kürze
- Zeitraum
- 19. bis 25. Juli 2026
- Ort
- Oberlängenfeld im Ötztal, Österreich
- Quartier
- Hotel Aqua Dome
- Kadergröße
- 30 Spieler
- Torhüter
- 5
- Defensive
- 11 Spieler
- Offensive
- 14 Spieler
- Abschlusstest
- 25. Juli, 13.30 Uhr gegen den 1. FC Heidenheim in Kematen
Personen, Vereine und Zusammenhänge
Was bestätigt ist – und was noch offen bleibt
Bestätigt
- Der HSV absolviert vom 19. bis 25. Juli 2026 sein zweites Trainingslager der Sommervorbereitung in Oberlängenfeld.
- Merlin Polzin hat 30 Spieler für die Reise nach Längenfeld nominiert.
- Das Aufgebot umfasst fünf Torhüter, elf defensiv eingeordnete und 14 offensiv eingeordnete Spieler.
- Martin Adeline, Kofi Amoako und Albert Grönbaek gehören zum Trainingslager-Kader.
- Mehrere Nachwuchsspieler erhalten in Österreich die Chance, sich im Profikader zu zeigen.
- Zum Abschluss trifft der HSV am 25. Juli um 13.30 Uhr in Kematen auf den 1. FC Heidenheim.
Noch offen
- Welche Formation und Rollenverteilung Merlin Polzin in den intensiven Einheiten bevorzugt, wird sich im Verlauf der Woche zeigen.
- Offen ist, welche Nachwuchsspieler sich für weitere Einsätze im Profiteam empfehlen können.
- Die Startelf und die geplanten Einsatzzeiten für den Test gegen Heidenheim stehen noch nicht fest.
Nach dem Rapid-Test geht es direkt ins Ötztal
Das HSV Trainingslager in Österreich hat begonnen. Einen Tag nach dem 2:3 im Testspiel bei Rapid Wien reist die Mannschaft von Merlin Polzin weiter nach Oberlängenfeld. Dort steht bis zum 25. Juli eine intensive Arbeitswoche auf dem Programm. Der HSV ist im Hotel Aqua Dome untergebracht und findet im Ötztal gute Bedingungen für Training, Regeneration und taktische Besprechungen vor. Nach dem kurzen Auftaktcamp in Helsingör beginnt nun der Abschnitt der Vorbereitung, in dem Abläufe und Rollen deutlich konkreter werden sollen. Das Spiel in Wien lieferte dafür bereits viele Hinweise. Offensiv zeigte der HSV mehrere gelungene Kombinationen. Gleichzeitig machten drei Gegentore vor der Pause deutlich, wo die Abstimmung noch verbessert werden muss. Genau an diesen Details kann Polzin in Längenfeld nun ohne den üblichen Reise- und Terminrhythmus des Ligaalltags arbeiten.
30 Spieler: fünf Torhüter, elf Defensive und 14 Offensive
Der veröffentlichte Trainingslager-Kader umfasst 30 Spieler. Im Tor sind Daniel Heuer Fernandes, Fernando Dickes, Colin Poppelbaum, Elias Lahti und Bennet Schmidt dabei. Für den defensiven Bereich nominierte Polzin Daniel Elfadli, Warmed Omari, Nicolai Remberg, Kofi Amoako, Jordan Torunarigha, Nicolas Capaldo, Joel Agyekum, Shafiq Nandja, Louis Lemke, Jason Bissi-Mouelle und Henri Schümann. Die offensive Gruppe bilden Martin Adeline, Albert Sambi Lokonga, Jean-Luc Dompé, Immanuel Pherai, Albert Grönbaek, Rayan Philippe, Yussuf Poulsen, Bakery Jatta, Emir Sahiti, Alexander Rössing-Lelesiit, Fabio Baldé, Thierry Sedlatschek, Jannes von Diczelski und Kelvin Ojo. Die Einteilung stammt aus der offiziellen Kadergrafik. Sie zeigt zugleich, wie breit Polzin das Aufgebot für die Woche aufstellt. Er kann fast jede Einheit mit mehreren personellen Varianten planen und Belastungen gezielt verteilen.
Profis und Talente kämpfen um Rollen für die neue Saison
Besonders spannend ist die große Zahl junger Spieler. Colin Poppelbaum, Elias Lahti, Bennet Schmidt, Shafiq Nandja, Louis Lemke, Jason Bissi-Mouelle, Henri Schümann, Thierry Sedlatschek, Jannes von Diczelski und Kelvin Ojo erhalten wertvolle Tage im Umfeld der Profimannschaft. Ein Trainingslager bietet ihnen mehr als einzelne Einheiten am Volkspark. Sie erleben Besprechungen, Regeneration, Trainingssteuerung und den engen Austausch mit dem Trainerteam über mehrere Tage. Gleichzeitig steigt der Konkurrenzdruck. Jeder Zweikampf und jede Spielform wird aufmerksam beobachtet. Für die etablierten Profis ist die Woche deshalb ebenfalls wichtig. Sie müssen ihre Position bestätigen und den jungen Spielern Orientierung geben. Gerade in einer langen Bundesliga-Saison kann ein breiter, belastbarer Kader entscheidend werden. Polzin bekommt in Längenfeld die Gelegenheit, auch Lösungen zu testen, die im normalen Trainingsbetrieb weniger Raum erhalten.
Adeline, Grönbaek und Poulsen stehen besonders im Fokus
Mehrere Namen dürften während der Woche besonders genau beobachtet werden. Martin Adeline zeigte bei seinem ersten Einsatz gegen Rapid bereits gute Laufwege und kam zu einer großen Torchance. Nun kann er die Abläufe mit seinen neuen Mitspielern weiter verfeinern. Albert Grönbaek traf in Wien und bestätigte seine Qualitäten zwischen den Linien. Yussuf Poulsen erzielte ebenfalls ein Tor und soll als erfahrener Führungsspieler Stabilität geben. Dazu kommen Albert Sambi Lokonga, Nicolas Capaldo und Nicolai Remberg als wichtige Optionen im Zentrum. Im Training wird es darum gehen, die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen zu verbessern und Ballverluste besser abzusichern. Auch die Besetzung der Außenbahnen bleibt interessant. Jean-Luc Dompé, Bakery Jatta, Fabio Baldé, Emir Sahiti und Alexander Rössing-Lelesiit bieten unterschiedliche Profile. Polzin kann damit Tempo, Dribblings und Tiefe in wechselnden Kombinationen testen.
Nicht jeder bekannte Name steht auf der Längenfeld-Liste
Auf der veröffentlichten 30er-Liste fehlen einige Spieler, die grundsätzlich zum erweiterten HSV-Kader gehören. Miro Muheim, Sander Tangvik und Otto Stange sind beispielsweise nicht aufgeführt. Aus der Kadergrafik allein lässt sich jedoch nicht für jeden Namen ableiten, wann und unter welchen Voraussetzungen eine Rückkehr ins Mannschaftstraining erfolgt. Für die sportliche Arbeit in Längenfeld zählt zunächst die anwesende Gruppe. Sie ist groß genug, um intensive Spielformen und taktische Einheiten mit verschiedenen Teams durchzuführen. Zugleich bleibt der Konkurrenzkampf offen, weil die Transferperiode noch mehrere Wochen läuft und sich personelle Veränderungen ergeben können. Das Trainingslager ist deshalb eine wichtige Momentaufnahme, aber noch keine endgültige Festlegung für den Bundesliga-Kader.
Heidenheim-Test beendet die Arbeitswoche in Österreich
Den Abschluss des Trainingslagers bildet am 25. Juli das Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Anstoß ist um 13.30 Uhr auf der Sportanlage in Kematen bei Innsbruck. Für den HSV ist die Partie die nächste echte Standortbestimmung nach dem torreichen Auftakt gegen Rapid Wien. Polzin kann überprüfen, ob die Trainingsinhalte bereits unter Spielbedingungen greifen. Dabei wird nicht allein das Ergebnis entscheidend sein. Wichtig sind die defensive Ordnung, das Verhalten nach Ballverlusten und die Klarheit im eigenen Aufbau. Ebenso interessant wird die Verteilung der Einsatzzeiten. Viele Spieler im 30-Mann-Kader wollen sich für weitere Aufgaben empfehlen. Nach der Rückkehr nach Hamburg folgen das Volksparkfestival gegen den FC Everton und ein weiteres Camp auf dem adidas Home Ground. Die Woche in Längenfeld bildet damit einen zentralen Baustein auf dem Weg zum Pflichtspielstart.
Quellen
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Hamburger SV / Instagram: Unser Team für Längenfeld · 19.07.2026 Offizielle Veröffentlichung des Trainingslager-Kaders · Abgerufen am 19.07.2026
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HSV.de: HSV-Sommerfahrplan 2.0: Drittes Trainingslager und weitere Testspiele · 16.07.2026 Offizielle Angaben zu Ort, Zeitraum und Testspielen · Abgerufen am 19.07.2026
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1. FC Heidenheim: Zweiter Trainingslager-Test steht fest: Der FCH trifft auf den HSV · 16.07.2026 Offizielle Angaben zum Abschlusstest in Kematen · Abgerufen am 19.07.2026
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Sportschau: Sommerfahrplan des Hamburger SV · 19.07.2026 Unabhängige Terminübersicht zur Saisonvorbereitung · Abgerufen am 19.07.2026
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