Das Wichtigste in Kürze
- Spieler
- Warmed Omari
- Problem
- Schulterbeschwerden
- Ausfalldauer
- Derzeit offen
- Pflichtspielstart
- 24. August beim SC Verl
- Bundesliga-Start
- 29. August in Dortmund
- Abwehr-Neuzugang
- Sebastiaan Bornauw
Personen, Vereine und Zusammenhänge
Was bestätigt ist – und was noch offen bleibt
Bestätigt
- Warmed Omari musste den Test gegen OSC Lille wegen Schulterproblemen vorzeitig beenden.
- Nach den ersten Untersuchungen gab es zunächst keine Hinweise auf eine schwere Schulterverletzung.
- Omari fehlte anschließend bei Trainingseinheiten und bei der Generalprobe in Toulouse; dafür wurden persönliche Gründe genannt.
- Der HSV startet am 24. August im DFB-Pokal beim SC Verl und am 29. August in Dortmund in die Bundesliga.
- Mit Sebastiaan Bornauw hat der HSV am 19. August einen weiteren erfahrenen Innenverteidiger verpflichtet.
Noch offen
- Ob die Schulter Omari aktuell noch sportlich einschränkt.
- Ob Omari beim Pflichtspielstart in Verl oder beim Bundesliga-Auftakt in Dortmund zur Verfügung steht.
- Ob der HSV bei einem längeren Ausfall in der Innenverteidigung noch einmal auf dem Transfermarkt reagiert.
Omari ist zum Saisonstart noch keine sichere Größe
Warmed Omari musste den 2:2-Test gegen OSC Lille wegen Schulterproblemen vorzeitig beenden. Die erste medizinische Einschätzung fiel zwar beruhigend aus, danach fehlte der 26-Jährige jedoch auch bei Einheiten am Volkspark und bei der Generalprobe in Toulouse. Dort spielten zusätzlich persönliche Gründe eine Rolle. Deshalb wäre es aktuell zu viel, einen möglichen Ausfall gegen Verl oder Dortmund allein auf die Schulter zurückzuführen. Klar ist aber: Kurz vor dem Pflichtspielstart ist Omari momentan keine sichere Größe für die HSV-Abwehr.
Wie lange Omari fehlt, lässt sich noch nicht seriös sagen
Eine belastbare Ausfalldauer gibt es derzeit nicht. Genau deshalb sollte der HSV die Situation nicht größer machen, als sie ist, aber auch nicht kleinreden. Solange Omari nicht wieder regulär im Mannschaftstraining steht, bleibt offen, ob es für den Pokalauftakt beim SC Verl am 24. August reicht. Fünf Tage später wartet mit dem Auswärtsspiel in Dortmund direkt der Bundesliga-Start.
Bornauw nimmt Druck aus der Personalfrage
Mit Sebastiaan Bornauw hat der HSV inzwischen bereits einen erfahrenen Innenverteidiger dazugeholt. Das ist gerade in dieser Situation wichtig. Der Belgier kennt die Bundesliga, bringt Körperlichkeit mit und erweitert die Möglichkeiten im Zentrum sofort. Ein möglicher Omari-Ausfall würde die Defensive deshalb nicht mehr ganz so unvorbereitet treffen wie noch vor wenigen Tagen.
Muss der HSV auf dem Transfermarkt noch einmal reagieren?
Für mich wäre ein weiterer Innenverteidiger zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Automatismus. Entscheidend ist, wie schnell Warmed Omari vollständig zurückkommt und wie die sportliche Leitung die Tiefe hinter den vorgesehenen Stammkräften bewertet. Sollte sich die Pause doch länger ziehen oder auf dieser Position noch ein Abgang ergeben, müsste man die Lage neu bewerten. Nur wegen der aktuellen Unsicherheit hektisch einen weiteren Spieler zu holen, halte ich dagegen für den falschen Weg.
Vor Verl zählt jetzt vor allem Klarheit
Der HSV ist in der Innenverteidigung besser aufgestellt als noch zu Beginn der Vorbereitung, aber die letzten Tage vor dem ersten Pflichtspiel werden wichtig. Bornauw muss schnell integriert werden, bei Omari braucht es Klarheit über seine Belastbarkeit. Für Merlin Polzin geht es jetzt weniger um große Experimente als darum, eine Abwehrformation zu finden, die in Verl sofort funktioniert.



