Das Wichtigste in Kürze
- Spiel
- Hamburger SV – Eintracht Frankfurt
- Wettbewerb
- DFB-Pokal 2026/27, 2. Runde
- Anstoß
- Dienstag, 27. Oktober 2026, 18:00 Uhr
- Spielort
- Volksparkstadion, Hamburg
- Free-TV
- RTL, Vorberichte ab 17:30 Uhr
- Livestream
- RTL+, WOW, Sky Go (kostenpflichtig)
- Pay-TV
- Sky Sport (auch Konferenz)
- Liga-Stand
- HSV Platz 11 (9 Punkte), Frankfurt Platz 14 (8 Punkte)
Personen, Vereine und Zusammenhänge
Was bestätigt ist – und was noch offen bleibt
Bestätigt
- Der Hamburger SV spielt am Dienstag, 27. Oktober 2026, um 18 Uhr zu Hause gegen Eintracht Frankfurt um den Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale.
- RTL zeigt das Spiel im Free-TV ab 17:30 Uhr; Sky Sport überträgt ebenfalls. RTL+, WOW und Sky Go bieten kostenpflichtige Streamingmöglichkeiten.
- Nach sieben Bundesliga-Spieltagen hat der HSV 9 Punkte bei 6:16 Toren, Frankfurt 8 Punkte bei 10:17 Toren.
- Beide Teams haben ihr jüngstes Bundesliga-Auswärtsspiel 0:1 verloren: der HSV in Paderborn und Frankfurt in Dortmund.
- Der HSV gewann in der ersten Pokalrunde 3:0 bei SC Verl; Frankfurt gewann 11:0 bei SC St. Tönis.
Noch offen
- Die offiziellen Startaufstellungen werden erst unmittelbar vor dem Anpfiff bekanntgegeben.
- Die kurzfristige Einsatzfähigkeit der angeschlagenen HSV-Spieler wird ohne abschließende Vereinsbestätigung nicht als gesichert dargestellt.
Pokalabend im Volkspark – und RTL zeigt alles live
Am Dienstag, 27. Oktober, geht es für den Hamburger SV um den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals. Eintracht Frankfurt ist um 18 Uhr im Volksparkstadion zu Gast. Gute Nachricht für alle, die nicht im Stadion sind: RTL beginnt um 17:30 Uhr mit der Free-TV-Übertragung. Sky Sport zeigt das Spiel ebenfalls, sowohl einzeln als auch in der Konferenz. Wer streamen möchte, kann RTL+, WOW oder Sky Go nutzen – dafür ist jeweils ein passender kostenpflichtiger Zugang erforderlich. Ein frei verfügbarer Livestream ist nicht bestätigt.
Beide Mannschaften kommen mit einer Niederlage
Der HSV hat am Sonnabend mit 0:1 beim SC Paderborn verloren. Ausgerechnet der an Paderborn verliehene Rayan Philippe erzielte in der 88. Minute das entscheidende Tor. Nach zuvor drei Bundesliga-Siegen in Folge war das ein deutlicher Rückschlag. Vor allem im Spiel nach vorn fehlten Ideen und herausgespielte Chancen – das war aus meiner Sicht viel zu wenig. Frankfurt verlor am selben Abend ebenfalls 0:1, auswärts bei Borussia Dortmund. Anders als beim HSV sah die Eintracht darin jedoch auch positive Ansätze, weil sie dem BVB über längere Phasen Paroli bot.
Die Bundesliga-Zahlen vor dem direkten Duell
Nach sieben Spieltagen steht der HSV auf Platz 11: drei Siege, vier Niederlagen, neun Punkte und 6:16 Tore. Frankfurt belegt mit zwei Siegen, zwei Unentschieden, drei Niederlagen und acht Punkten Platz 14; das Torverhältnis lautet 10:17. Beide Mannschaften haben damit bereits viele Gegentreffer kassiert. Die Eintracht ist offensiv mit zehn Ligatoren erfolgreicher als unser HSV mit sechs, defensiv aber ebenfalls anfällig. Für den HSV ist besonders die Frage entscheidend, wie er gegen einen Gegner auf Augenhöhe wieder zu klaren Abschlüssen kommt.
3:0 gegen Verl, 11:0 gegen St. Tönis: So kamen beide weiter
In der ersten Pokalrunde gewann der HSV mit 3:0 beim SC Verl. Albert Grønbæk traf zweimal, Louis Lemke erzielte das dritte Tor und wurde zum jüngsten Pflichtspiel-Torschützen der HSV-Vereinsgeschichte. Frankfurt erledigte seine erste Pokalaufgabe beim fünftklassigen SC St. Tönis mit einem 11:0. Diese Zahlen sind deutlich, lassen sich wegen der sehr unterschiedlichen Gegner aber nicht unmittelbar auf das Bundesligaduell am Dienstag übertragen.
Personal: Besonders im HSV-Mittelfeld wird es eng
Trainer Merlin Polzin muss ohne seinen schwer verletzten Kapitän Nicolai Remberg planen. Beim Spiel in Paderborn mussten auch Fábio Vieira und Bilal Nadir mit Problemen am Oberschenkel ausgewechselt werden; bei ihnen ist die kurzfristige Verfügbarkeit nach den zuletzt veröffentlichten Berichten stark fraglich. Hinzu kommen die jüngsten muskulären Probleme von Nicolás Capaldo und Jordan Torunarigha. Positiv: Albert Sambi Lokonga und Albert Grønbæk kamen in Paderborn wieder zum Einsatz. Wer tatsächlich beginnen kann, entscheidet sich kurzfristig. Eine offizielle Startaufstellung für Frankfurt liegt noch nicht vor.
Die Pokalbilanz spricht für Frankfurt – der Volkspark muss helfen
Dreimal gab es bislang ein DFB-Pokalduell zwischen dem HSV und Eintracht Frankfurt, dreimal setzte sich die Eintracht durch. Dazu gehört das Pokalfinale 1974, das die Hessen mit 3:1 nach Verlängerung gewannen. Auch in den vergangenen sieben Pflichtspielen in Hamburg blieb Frankfurt gegen den HSV ungeschlagen. Diese Serie kann der HSV am Dienstag beenden. Dafür braucht es allerdings ein ganz anderes Offensivspiel als zuletzt in Paderborn: mutige Läufe, schnellere Entscheidungen und echte Chancen statt bloßem Ballbesitz ohne Ertrag.
Auf den Pokal folgt direkt das nächste Frankfurt-Spiel
Der Sieger steht im Achtelfinale, das für den 1. und 2. Dezember angesetzt ist. Eine Entscheidung fällt am Dienstag auf jeden Fall: Steht es nach 90 Minuten unentschieden, folgen Verlängerung und gegebenenfalls Elfmeterschießen. Bereits am Sonntag, 1. November, um 17:30 Uhr gibt es das Wiedersehen in der Bundesliga – dann auswärts in Frankfurt. Zunächst zählt aber nur der Dienstag. Nach dem Auftritt in Paderborn erwarte ich vom HSV eine sichtbare Reaktion, egal wer am Ende auf dem Platz steht.



