Horst Schnoor: HSV-Karriere, Statistiken & Einordnung
Torwart · HSV-Zeit 1952–1967
Wer ist Horst Schnoor?
Horst Schnoor ist der Rekordtorwart des Hamburger SV. Zwischen 1952 und 1967 absolvierte der gebürtige Hamburger 507 Pflichtspiele, hielt 139-mal die Null und gewann mit dem HSV unter anderem die Deutsche Meisterschaft 1960 sowie den DFB-Pokal 1963. Er verstarb am 25. Februar 2026 im Alter von 91 Jahren.
Horst Schnoor auf einen Blick
Historische Statistiken können je nach Zählweise zwischen Liga- und Gesamtpflichtspielen unterscheiden. Hamburg1887 nennt sichtbar die verwendete Definition und bevorzugt offizielle wettbewerbsübergreifende HSV-Angaben.
Horst Schnoor: HSV-Bilanz
Die offizielle HSV-Zählung umfasst 453 Meisterschafts-, 41 Pokal- und 13 Europapokalspiele. Mit 139 Spielen ohne Gegentor hält Schnoor einen weiteren Torwartrekord des Clubs.
Die wichtigsten Leistungs- und Karrieredaten
507 Spiele
2 Tore
1952–1967
Torwart & Rückhalt
507 Spiele · 139 weiße Westen
Seine Stationen
- bis 1952
Hamburger Nachwuchsfußball
Schnoor entwickelte sich in Hamburg zum Torhüter und schaffte früh den Weg zum HSV.
- 1952–1963
Hamburger SV · Oberliga Nord
Er wurde zum dauerhaften Rückhalt und gewann mit dem HSV zehn Oberliga-Nord-Meisterschaften.
- 1963–1967
Hamburger SV · Bundesliga
Auch nach Einführung der Bundesliga blieb Schnoor die Nummer eins und prägte die frühe Bundesligazeit.
- nach 1967
HSV-Familie
Er blieb dem Club eng verbunden, besuchte Spiele und wurde als erster Torwart auf dem HSV-Walk-of-Fame verewigt.
Wichtige Momente im Volkspark
Beginn einer Rekordkarriere
Schnoor etablierte sich im Tor des HSV und wurde über 15 Jahre zum verlässlichen Rückhalt.
Deutscher Meister
Mit Schnoor im Tor gewann der HSV die Deutsche Meisterschaft.
DFB-Pokalsieger
Der Pokalsieg krönte die erfolgreiche Ära um Schnoor und Uwe Seeler.
Walk of Fame
Als erster Torwart wurde er mit einem Handabdruck am Uwe-Seeler-Fuß verewigt.
Abschied
Horst Schnoor verstarb im Alter von 91 Jahren; der HSV würdigte ihn als einen der bedeutendsten Torhüter seiner Geschichte.
Hamburg1887-Taktik-Kompass
Klassischer, reaktionsstarker Torhüter mit enormer Verlässlichkeit und ausgeprägter Präsenz im Torraum.
So ist die Rolle zu verstehen: Aus heutiger Sicht lassen sich nicht alle Torwartaktionen seiner Epoche mit modernen Daten erfassen. Seine 507 Pflichtspiele und 139 weißen Westen zeigen aber unmissverständlich, wie konstant Schnoor über viele Jahre war. Er gab einer erfolgreichen Mannschaft die notwendige Sicherheit.
Prägende Merkmale
Der Mann der tausend Hände
Uwe Seelers Bezeichnung fasst Schnoors Bedeutung treffend zusammen. Er war nicht nur ein Torhüter mit vielen Spielen, sondern der sichere Rückhalt einer gesamten Epoche.
- Rekordkeeper mit 507 Pflichtspielen
- 139 Spiele ohne Gegentor
- Zwölf große regionale und nationale Titel
- Lebenslange Nähe zur HSV-Familie
Darauf schaue ich besonders
- Wie lange seine 507 Pflichtspiele als Torwartrekord bestehen
- Wie historische Torwartleistungen ohne moderne Messdaten fair eingeordnet werden
- Welche Werte heutige HSV-Torhüter von Schnoor übernehmen können
Ein Rekord, der weit mehr erzählt als nur Ausdauer
507 Pflichtspiele im Tor eines Vereins sind für mich kaum zu begreifen. Dahinter stecken nicht nur Jahre, sondern Woche für Woche Vertrauen, Verantwortung und die Fähigkeit, immer wieder Leistung zu bringen. Horst Schnoor war genau diese Konstante.
Mich beeindruckt besonders, dass er auch nach seiner aktiven Zeit Teil der HSV-Familie blieb. Sein Tod 2026 hat noch einmal gezeigt, wie tief seine Spuren sind. Wer über große HSV-Torhüter spricht, muss bei Horst Schnoor beginnen.
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Fragen und Antworten zu Horst Schnoor
Wie viele Pflichtspiele bestritt Horst Schnoor für den HSV?
Horst Schnoor absolvierte 507 Pflichtspiele und ist damit HSV-Rekordtorwart.
Wie oft spielte Horst Schnoor zu null?
Er hielt in 139 Pflichtspielen seinen Kasten sauber.
Welche Titel gewann er mit dem HSV?
Unter anderem die Deutsche Meisterschaft 1960, den DFB-Pokal 1963 und zehn Oberliga-Nord-Meisterschaften.
Wann starb Horst Schnoor?
Er verstarb am 25. Februar 2026 im Alter von 91 Jahren.
Warum wurde er „Mann der tausend Hände“ genannt?
Uwe Seeler würdigte damit seine außergewöhnliche Zuverlässigkeit und Paradefähigkeit.
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